Switzerland

                                                                                                      

Im Januar 2012

 

Meine lieben Lydia-Schwestern,

 

Ich möchte gerne dieses Jahr anfangen mit Preis und Dank dem Herrn für alles, was Er in der Lydia-Arbeit weltweit getan hat, und jeder von euch, die Ihm – und der Berufung gegenüber, die ihr für eine Zeit wie diese habt -, treu und loyal geblieben ist, und auch, um es persönlich zu sagen, für eure Liebe für mich und für eure treue Gebetsunterstützung. Wir sind einfach Gottes Botenmädchen und tun, was immer Er uns sagt, aber wir brauchen einander, und zusammen sind wir von sehr großer Bedeutung!! Was für ein gewaltiger Segen ist es, zu wissen, dass ihr dort gerade treu im Riss steht und dass ihr mich und denen loyal unterstützt, die Gott dazu berufen hat, euch in dieser Arbeit zu leiten.

 

Wir können freudig berichten, dass die Lydia-Arbeit 2011 in hohem Maße zugenommen hat. Die Lydia-Vision wurde vielen Frauen aus vielen Nationen auf jedem Kontinent mitgeteilt, und wir haben jetzt viele treue, regelmäßig stattfindende Lydia-Gebetstreffen, nicht nur in Europa, im Südpazifik, in Nord- und Südamerika, sondern in ganz Afrika und Asien und im Nahen Osten. Und unsere Literatur wird in Sprachen aus Afrika und auch Indien übersetzt. Ich glaube, dass dies eine unmittelbare Antwort auf unsere Gebete ist, und ich möchte euch dafür danken, dass ihr hinter mir gestanden seid, und Gott ebenfalls den ganzen Lob und die Ehre geben!! Er hat Großartiges getan!! Und in Seiner Liebe und Treue wird Er im diesem neuen Jahr große Dinge in und durch uns tun.

 

Als ich den Herrn nach einem Wort für die Lydia-Konferenz in der Tschechischen Republik anlässlich des 20. Jahrestages fragte und über den Text des aus Epheser 5,15 entnommenen Konferenzthemas betete, vernahm ich deutlich: „Mache den Raum deines Zeltes weit“ (Jes. 54,2). Das kam so plötzlich und so unerwartet, dass ich zuerst meinte, das sei nur ich, und ich bat den Herrn um eine Bestätigung. Am nächsten Morgen wurde ich unvermittelt mit folgendem Text geweckt, den ich schnell aufschrieb und später an der Konferenz mitteilte, einem Text, von dem ich glaube, dass es das Wort ist, von dem der Herr möchte, dass ich es euch für dieses Jahr mitteilen soll. Möge es euch segnen, ermutigen und stärken, und möge es euch ermahnen, den Herrn um eine Vision Seines bald kommenden Königreiches zu bitten und demgemäß zu beten und Fürbitte zu tun:

 

“Ja, das war das Wort, das ich dir gegeben habe, und mache dich jetzt bereit für eine Zeit der Fürbitte, die den König der Herrlichkeit herbeiführt.

            Siehe, wie Er kommt!! Erweitere deine Vision. Bekomme eine Königreichsgesinnung und erhalte Gottes Vision. Erweitere deinen Sinn, um die Fülle Meiner Vision des Königreiches zu empfangen, spricht der Herr.

Wenn du den Raum deines Zeltes geistig erweiterst, vergrößerst du ihn auch physisch. Die Anzahl Frauen wird steigen, aber das ist nicht die Kernfrage.

Was zählt, sind die Vision und der persönliche Einsatz dafür!! Eine Vision des Königreiches und ein totaler, persönlicher Einsatz für deren Einführung…

In Fürbitte, die genau und zielgerichtet ist. In Fürbitte, die glühend und leidenschaftlich ist. In Fürbitte, die den Weg Meines Kommens vorbereitet, spricht der Herr.

Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! (Jes. 40,3). Machet Bahn – nehmt die Hindernisse weg –, räumt die Steine hinweg! (Jes. 62,10)

Wieder sagt Er: „Erweitere deine Vision – dehne dein Sehvermögen, damit du siehst, wie Er sieht. Verlängere deine Vision – über das hinaus, was du mit deinem natürlichen Sehvermögen siehst. Siehe mit Gottes Augen.

Erhebt eure Häupter – öffnet die Tore weit –, und der König der Ehre kommt hinein! (Ps. 24) Und schone dich nicht!! Mache Ernst und sei bereit, zu tun, was auch immer nötig sein wird.

Du bist für diese Zeit zum Königreich gerufen (Esther 4,14), um mit Gott verbunden zu sein und involviert bei der Erfüllung Seiner ewigen Absichten für die ganze Menschheit in Christus – indem Sein Königreich,  Seine Familie eingeführt werden (Gal. 4,27).

Also, stärkt euch für den Kampf – bereitet euch vor auf den Krieg. Blast die Trompete! Schlagt Alarm!! Singt! Jauchzt vor Freude! Frohlockt!

Und schüttle ab deine Geisteshaltung der Kleinheit, Schwachheit oder Minderwertigkeit. Sieh dich selbst, wie Gott dich sieht – als Tochter Seines Königreiches.

Wandelt nicht im Rat der Gottlosen, befolgt nicht ihren Rat, ihre Pläne und Absichten; steht auch nicht unterwürfig und untätig auf dem Weg herum, auf dem die Sünder wandeln; setzt euch ebenfalls zum Entspannen und zum Ruhen nicht dorthin, wo sich die Verächter und die Spötter versammeln. Schwelgt jedoch stattdessen im Gesetz des Herrn und begehrt es, und betrachtet Sein Gesetz ständig sinnend, denkt Tag und Nacht darüber nach und studiert es aufmerksam (Ps. 1,1-2).

Jesus sagt es so: „Suchet zuerst nach dem Reich Gottes.“ Mit anderen Worten: Bekomme eine Vision des Königreiches und mache daraus deine oberste Priorität. Er verspricht, für alles andere zu sorgen.

 

Als ich später sinnend über „Mache den Raum deines Zeltes weit“ nachdachte, erkannte ich, dass ich mein Zelt, mein Wesen bin, die, die ich bin, und dass der Ort meines Zeltes in Christus ist. In Joh. 1,14 heißt es, dass das Wort (Christus) Fleisch wurde und Wohnung nahm –Sein Zelt aus Fleisch verankerte und eine Weile unter uns lebte. Die Stiftshütte ist ein Modell des Königreiches Gottes, und Christus ist die Erfüllung dieses Königreiches. Wir verbleiben jetzt in Ihm, in Seiner Stiftshütte – verborgen mit Christus in Gott, wie es in Kol. 3,3 heißt. Und es war mir so, als ob es viele Bereiche der Stiftshütte gäbe, die ich noch nicht erkundet hatte, viele Dinge, die mir noch nicht offenbart worden waren, und dass es jetzt dafür an der Zeit war, und dass Gott mich da gerade hineinzog, weil Er mich erleuchten wollte wegen der Dinge, die da kommen sollen. Er will meine Vision ausdehnen bis zur Länge Seiner Vision, die ewig ist und über Zeit und Raum hinausgeht, und damit ich mich bis zu diesem Fassungsvermögen ausdehnen kann, spornt Er mich an, meine Zeltpflöcke zu verstärken, die Dinge, auf die ich meinen Glauben setze und die mein Zelt stützen – meinen Glauben an Gott, an Seine Liebe, Seine Gnade, Seine Barmherzigkeit, Sein Wort und Seine Verheißungen. Das sind die Zeltpflöcke, die verstärkt werden müssen, um die Erweiterung meines Zeltes und die Ausdehnung meiner Vision zu stützen. Und zum Schluss soll ich mich nicht schonen. Ich soll tun, was auch immer nötig sein wird. Die Frage ist: Bin ich bereit, den Preis zu zahlen? Es ist so, als wenn du alles, was du besitzt, für die wertvolle, köstliche Perle verkaufst. Was für eine Herausforderung! Was für eine Gelegenheit! Was für ein Privileg! Und was für eine Ehre, in die inneren Schlupfwinkel der Stiftshütte Gottes eingeladen zu werden, eine Vision Seines Königreiches zu besitzen, die früheren Prophezeiungen zu verstehen und zu sehen, wie sie allmählich zur Verwirklichung finden – um auf diese Weise eng mit Gott verbunden zu sein bei der Erfüllung Seiner ewigen Pläne und Absichten.

Lasst uns zusammen dieses Wort mit freudiger Erwartung empfangen und alles ergreifen, was Gott dieses Jahr für uns parat hat, eifrig und bereit für eine Zeit der Fürbitte, die den König der Herrlichkeit hineinführen wird!! Lasst uns sehen, wie Er kommt, und lasst uns frohlocken!!

 

Mit großen Erwartungen und in Seiner Liebe

 

Joan

 

Deutsche Übersetzung: Elly

 

 

 

 

DIE LYDIA-FÜRBITTERINNEN

 

Die internationale Lydia-Fürbittebewegung will gläubige Frauen in aller Welt ermutigen, anleiten und aufrufen, mit einer Gebetspartnerin und/oder in einer kleinen Gebetszelle zu beten und zu fasten – für DIE GEMEINDE, IHRE REGION, IHR LAND UND DIE LÄNDER DIESER ERDE.

 

Die Lydia-Fürbitte-Bewegung wurde 1970 von Shelag McAlpine in England gegründet, nach 10 Jahren intensiven Gebets und Fastens für eine Erweckung in Kirche und Nation, und begann mit einigen Frauen, die sich in ihrer Wohnung zum Gebet zusammenfanden. Die Wurzeln dieses Dienstes gehen ins Jahr 1960 zurück.

 

WARUM LYDIA?

 

Eines Morgens las Shelagh im 16. Kapitel der Apostelgeschichte und dachte betend darüber nach. Dabei wurde die Lydia-Vision geboren.

 

Die dreifache Vision von Lydia ist in diesen biblischen Prinzipien enthalten:

 

Gebet

Das Wort Gottes

Missionarischer Dienst

 

In der Geschichte der Lydia werden die geistlichen Eigenschaften einer Fürbitterin dargelegt:

 

Lydia – eine disziplinierte Frau (V.13)

Lydia – eine Frau des Glaubens (V.14)

Lydia – eine Frau der Tat (V.15)

 

WER IST GEEIGNET?

 

Lydia ist ein überkonfessionelles Gefäss. Deshalb eignet sich jede Frau, die ein offenes Herz für Gott hat und bereit ist, sich regelmässig auf Gebet/Fürbitte einzulassen – vorausgesetzt, sie hat den Segen ihres Ehemannes und die Unterstützung ihres Pastors, und sie ist bereit, innerhalb der Richtlinien der Lydia-Leiterschaft zu arbeiten.

 

Gottes Kriterium ist nicht unsere Fähigkeit, sondern unsere Verfügbarkeit.

 

WIE FUNKTIONIERT LYDIA?

 

Das Herz von Lydia schlägt dort, wo eine Gebetspartnerschaft – von Gott geschaffen und geleitet – entsteht. Jede Gebetszelle ist eine Einheit in sich selbst und dafür verantwort­lich, Gott zu suchen, um seine Gebetsagenda zu erfahren. Dann bringt sie die Anliegen im Glauben für ihre Gemeinde, die Region, das Land und die Nationen vor Ihn.

 

Das Herzstück von Lydia ist das regelmässige Gebet in der Zweierschaft.

 

Das Lydia-Gebetsnetz wird zusammengehalten durch gemeinsame Richtlinien für alle Wirkungsbereiche, dazu gehören die Literatur, die Rundbriefe, sowie gemeinsame Gebetstage und Konferenzen. Das Glaubenswerk wird von freiwilligen Gaben getragen.

 

«Was ER euch sagt,

 das tut.»

Joh. 2,5

 

Für weitere Informationen über Lydia Schweiz wenden Sie sich bitte mit dem Vermerk „Lydia Fellowship Schweiz“ an folgende E-Mail-Adresse:

 

europe@lydiafellowshipinternational.org

 


Europe
Webpage icon Bulgaria
Webpage icon Czech Republic
Webpage icon England
Webpage icon Germany
Webpage icon Northern Ireland
Webpage icon Norway
Webpage icon Poland
Webpage icon Portugal
Webpage icon Scotland
Webpage icon The Netherlands
Printer Printable Version